The Zeppelin Hindenburg Awkwardness

Pre-war memories
Pre-war memories – photo originally uploaded by mhobl and sent by “mhobl” to my group BLOG IT! at flickr
Kommentar von Wolfgang Hermann, Österreich:
Das tragische Unglück der Hindenburg könnte ein Thema für den Blog flickrcomments sein. Die Überheblichkeit der Menschen, die glauben alles und jeden beherrschen zu können, wurde auf die Realität zurückgebracht. Schade um die Idee des Zeppelin, die erst jetzt wieder wegen seiner Umweltfreundlichkeit zunehmend beachtet wird.
The German Zeppelin “Hindenburg” exploded on May 6th, 1937 in Lakehurst, USA.

Mistake: The Zeppelin was filled with hydrogen instead of helium. Modern Zeppelins are safe!

The Zeppelin LZ 129 Hindenburg catching fire o...

Image via Wikipedia

related photo link as offered by ZEMANTA: http://en.support.wordpress.com/zemanta-for-recommended-links-photos-articles/

The tragic accident of the Hindenburg is an important reminder: The arrogance of people who believe they could control everything and everyone was brought back to reality. Pity about the idea of the Zeppelin , which now again gets an increasing attention  because of its environmental oeco-friendliness.

for to translate the German part into English
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Diskussion: Es wird allmählich immer peinlicher, wie ein neo-national-deutscher Einfluss auf die Filmindustrie immer häufiger Machwerke in die Hirne des begierigen deutschen Publikums spült, die indirekt an einer Aufwertung der Zeit von 1933 – 1945 interessiert zu sein scheinen. Da wird mit hohen Produktionskosten das Elend der Bombardierung von Dresden verfilmt oder der Untergang der Wilhelm Gustloff wieder klagend heraufbeschworen. Das Gejammere über die zerplatzten Zeppelin-Träume ist das folgerichtige Herumreiten auf derselben Absicht. In meinen Ausführungen über Wernher von Braun habe ich bereits deutlich zu machen gesucht, dass der Technik-Wettlauf leider keine unpolitische Angelegenheit ist, in keinem Land.

https://flickrcomments.wordpress.com/2011/01/27/wernher-von-braun/

http://en.wikipedia.org/wiki/MV_Wilhelm_Gustloff

Unsere Zeppelin-Seite steht nun momentan auf Platz 1 meiner derzeit 132 Blog-Pages, top rated. Wolfgang Hermann aus Österreich hat also einen guten Riecher gehabt, was den Interessens-Pegel betrifft. Aber mich ärgert an der deutschen Produktion, zumindest an der vorgestrigen naseweisen Präsentation im ZDF durch Guido Knopp, die deutsch-nationalen Angeber-Töne. Dass Max Schmeling damit herumgereist ist, interessiert mich nicht. Es ekelt am Zeppelin-Thema der zwischen den Zeilen versteckte Retro-Versuch, sich 1936 wieder schön zu reden. Eines der verlogensten Jahre deutscher Angeber-Geschichte. Deswegen finde ich den von Wolfgang Hermann angeregten Kommentar (= zuviel Hybris verdirbt den Charakter) sehr gut. Man sollte sich eher schämen für die Großmanns-Sucht, als sich wie ein Orang-Utan auf die Brust zu trommeln, von der herrlichen Olympiade 1936 zu faseln und den Amerikanern noch die Schuld für das Disaster in die Schuhe schieben wollen, weil sie ihr Helium nicht herausgerückt hätten, so dass man mit dem gefährlichen Hydrogen hätte herumschippern müssen. Außerdem geistert durch die neo-nazistische Szene immer noch das Gefasel von der Sabotage herum. Sabotiert hat sich hier einzig die deutsche Geistes-Kultur selbst, die der national-rassistischen Egozentrik all-zuviele Jahre lang angehangen hat.

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15 responses to “The Zeppelin Hindenburg Awkwardness

  1. Pingback: Emergency Landing « Flickr Comments

  2. Very disturbing memories and photos… 😦
    Eliz

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  3. unsere zeppelin-seite steht nun momentan auf platz 1 meiner blog-pages, top rated. wolfgang hermann aus österreich hat also einen guten riecher gehabt. was mich an der deutschen produktion ärgert, zumindest an der vorgestrigen präsentation im zdf durch guido knopp, sind die deutsch-nationalen angeber-töne. dass schmeling damit herumgereist ist, interessiert mich nicht. mich ekelt am zeppelin-thema der zwischen den zeilen versteckte retro-versuch, sich 1936 wieder schön zu reden. eines der ekelhaftesten jahre deutscher angeber-geschichte. deswegen finde ich den von wolfgang hermann angeregten kommentar: zuviel hybris verdirbt den charakter – sehr gut 🙂 – man sollte sich eher schämen für die großmanns-sucht, als sich wie ein orang-utan auf die brust zu trommeln, von der herrlichen olympiade 1936 zu faseln und den amerikanern noch die schuld für das disaster in die schuhe schieben wollen, weil sie ihr helium nicht herausgerückt hätten, so dass man mit dem gefährlichen hydrogen hätte herumschippern müssen. außerdem geistert durch die neo-nazistische szene immer noch das gefasel von der sabotage herum. sabotiert hat sich hier einzig die deutsche geistes-kultur, die der national-rassistischen egozentrik all-zuviele jahre angehangen hat.

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  4. wolfgang hermann

    the history will bring it all on the right place

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  5. Diskussion: Es wird allmählich immer peinlicher, wie ein neo-national-deutscher Einfluss auf die Filmindustrie immer häufiger Machwerke in die Hirne des begierigen deutschen Publikums spült, die indirekt an einer Aufwertung der Zeit von 1933 – 1945 interessiert zu sein scheinen. Da wird mit hohen Produktionskosten das Elend der Bombardierung von Dresden verfilmt oder der Untergang der Wilhelm Gustlow wieder klagend heraufbeschworen. Das Gejammere über die zerplatzten Zeppelin-Träume ist das folgerichtige Herumreiten auf derselben Absicht. In meinen Ausführungen über Wernher von Braun habe ich bereits deutlich zu machen gesucht, dass der Technik-Wettlauf leider keine unpolitische Angelegenheit ist, in keinem Land.

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  6. wolfgang hermann

    produziert wird, was ein geschäft verspricht
    hier kanalisiert es das unbehagen der eingesessenen bevölkerung mit der einwanderung

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  7. vielleicht würde Thilo Sarrazin,
    wenn er keine Bücher schreiben würde,
    “Deutschland schafft sich ab”
    Film-Produktionen dieser Retro-Art anleiern …
    https://flickrcomments.wordpress.com/2011/01/19/education/
    der Dominanz-Ruck in der Erziehung als Abkehr von der Dialog-Bereitschaft
    gehört sicher auch in diesen Bereich …

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  13. Hey, sir- how did you know I go back that far? 🙂 (well, almost- I wasn’t born till 1948)
    Seriously I’ve just been reading a novel “The mind’s garden” by Alison Jesson about World War 2. It’s maybe a little sentimental, but what days they were. Nobody should have to live those experiences.

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  14. A very tragic event in history.

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